Wenn sie es unbedingt nochmals wissen wollen: ES BLEIBT DABEI !

Wieder Van der Bellen – keine Abdriften nach Rechtsrechts
Noch nie war eine Präsidentschaftswahl so wichtig wie diesmal. Denn sie ist eine Richtungsentscheidung. Es geht um uns alle. Es geht um die Zukunft – auch unserer Kinder. Der FPÖ geht es um die Macht einer Partei, und hat eine teure Wahlwiederholung vom Zaum gebrochen Eine breite überparteiliche Bewegung will den Willen des Wahlvolkes vom 22. Mai bekräftigen.
Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen ist nicht hinterwäldlerisch, sondern ehrlich und offen, und so soll es auch bleiben: hoffnungsvoll nach vorne gerichtet, und nicht zu ängstlich nach hinten. Vielfalt ist gut: Bei dieser Wahl wird ein Kandidat parteiübergreifend von sehr unterschiedlichen Kräften und Personen unterstützt, die sonst manchmal auch im Wettbewerb zueinander stehen. Der andere Kandidat ordnet sich der Parteipolitik einer Partei unter. Manche hatten bei dieser Wahl andere Kandidaten lieber gehabt. Doch die Wahl ist jetzt wie sie ist. Manche mögen van der Bellen für mäßig sympathisch halten. Und auch wenn man ihm nicht bei allem zustimmt, geht es bei dieser Wahl um viel mehr: es geht darum, ob Dämme halten, oder Damme brechen; und wir dann Jahre mit den Folgen des Dammbruchs aufgehalten sind, statt uns mit den anstehenden wichtigen Fragen zu beschäftigen.
Ein Bundespräsident Van der Bellen ist keine Garantie, dass es in vielen Bereichen zu einer notwendigen Wende zum Besseren kommt, das müssen wir alle miteinander selbst machen, aber er bietet einen Rahmen dafür. In der jetzigen Lage ist er ein Faktor dafür, dass schon gemachte Fehler nicht nochmals gemacht werden, und wir zurückgeworfen werden – wie das Beispiel Kärnten und Hypo zeigt. Die ÖsterreicherInnen haben sich schon einmal mehrheitlich für den einen Kandidaten entschieden, und wenn manche es unbedingt noch einmal wissen wollen, dann sollen sie es nochmals wissen, und diesmal noch deutlicher.
Es bleibt dabei: mehr denn je: VDB

Autor: Josef Baum

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