KOLLABIERT das SYSTEM der SCHARZEN ENERGIE zu einem „SCHWARZEN LOCH“?

Zum politischen Abtreten meines SCHULKOLLEGEN ERWIN PRÖLL (Er ging in die 8. Gym in Tulln, ich in die 1.): Er legte – nach Aussagen unmittelbarer Klassenkameraden – damals und auch noch später halbwegs normale Verhaltensweisen an den Tag; die Machtallüren kamen erst später mit seinen Funktionen. Leider hat auch die Klassenvorständin, eine eindrucksvolle Biologin, die nun schon über 100 ist und Nachhaltigkeit auch lebte, offenbar keinen nachhaltigen Eindruck für sein Wirken hinterlassen. Anerkennenswert sehe ich jedenfalls seinen Willen, auch für das Land und die Leute was zu machen. Leider fällt aber Wille und Ergebnis oft auseinander:
Ich glaube bei allem Respekt vor dem Falter, dass die jetzigen Turbulenzen um seine Privatstiftung sicher nicht der Grund für den Abgang sind; das schaut natürlich schräg aus, es ist auch auch schräg: ca. eine Million €öffentliches Geld ist zur privaten Ehre gewidmet worden. Aber im Vergleich zu sonstigen „Vorkommnissen“ in NÖ ist das Pipifax, und trotzdem schlägt das Pröll-System wie üblich offensiv und krass zurück: Das sei alles „Fake-News“, nicht unähnlich den Methoden eines gewissen Donald Trump.
Zum schlimmsten in der Pröll-Periode zählt aus heutiger Sicht sicher die Spekulation (mit sogenanntemWohnbau Geld), bei dem unser Land wahrscheinlich ca. eine Milliarde € verliert.
Das schlimmste, was Pröll hinterlässt, ist ein Machtsystem der dunklen Energie, in dem man die, die politisch nicht auf den Knien daherkommen, nicht nur anrennen lässt, sondern auch demütigt; bis sie aufgeben oder sich anpassen; und das gilt durchaus auch für Leute der eigenen Partei. Kollabiert nun dieses System zu einem „schwarzen Loch“?
Aktuell kann ich bewusst sagen und kann das gerne nachweisen (ich bin 5x von diesem System geklagt worden, habe aber nie verloren), dass ich bzw. wir vom Herrn Landeshauptmann zuletzt in zwei Fragen direkt (oder indirekt von seinem Umfeld, für das er auch verantwortlich ist) belogen und betrogen worden sind: bei der Einstellung der Thayatalbahn und bei der Schließung der Geburtshilfestation in Waidhofen/T.
– Pröll persönlich hat den Autobahnbeton extrem forciert, während Regionalbahnen eingestellt und verbaut wurden. Zuletzt hat sein engster Intimus, der Bürgermeister von Wiener Neustadt vor der Bundespräsidentenwahl ein Pro-FP-Statement abgegeben. In der Flüchtlingsfrage hat der Landeshauptmann nicht nur nichts Positives gemacht, sondern immer wieder Ängste geschürt. Er hat eine bundesweite Einigung bei der Mindestsicherung maßgeblich verhindert. Er hat die schon vereinbarte mäßige Ausdehnung der LKW-Maut letztes Jahr abgeschossen, obwohl auch seine Beamten das vertreten haben. – Beim Antritt von Mitterlehner, als in der VP eine teilweise Bereitschaft da war, eine kleine Reichensteuer zu akzeptieren, hat Pröll das gestoppt. Er hat mit diversen „Nachfolgern“ keine gute Hand gehabt – siehe Strasser. Er wollte den Herrn Grasser zum Vizekanzler, ja sogar VP-Obmann machen. die Er hat den Landtag durch fast permanente Abwesenheit missachtet u.v.a.m.
Ich wünsche meinem Schulkollegen trotzdem einen schönen Lebensabend; denn er hat sich immerhin bemüht.

Autor: Josef Baum

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