AUF SCHWARZ-BLAU IST ÖKOLINKE ANTWORT NOTWENDIG

DIESMAL BRAUCHEN WIR ALS ANTWORT AUF SCHWARZ-BLAU NICHT EINEN GUSI, SONDERN EINE ÖKOLINKE ALTERNATIVE

Am Ende eines schönen Herbstsonntag, des 15.10 sehen wir uns gepusht durch massive Millionenbeträge von Millionären mit einer scharfen Wende nach hinten gegen Solidarität und Umweltschutz konfrontiert. Wie auch der Kurier heut schreibt, soll es nun ganz schnell Schwarz-Blau geben. Offenbar sind Hypo, Buwog, Eurofighter, Grasser usw. schon vergessen und wir müssen noch einmal dieses Theaterstück durchmachen, nachdem die Industriellenvereinigung den Taktstock wie in OÖ vorgibt: Unter dem Nebelvorhang jeglicher Schuldzuweisung an Migranten werden nun 12-Stundentag, 60-Stunden-Woche, Sozialabbau, AK-Rechtsschutz-Demontage usw. forciert, und die rechtsrechten Burschenschafter werden Ministerien übernehmen.

Wesentliche Verantwortung für diese Wende nach rechtsrechts trägt die Führung der Sozialdemokratie, die ebenfalls immer stärker nach rechts auslegt, und es gleichzeitig versäumte so wie Corbyn in GB Menschen zu mobilisieren, und statt dessen den Neoliberalismus auf die eigene Partei anwandte: eigene Leute wurden zu Statisten gemacht, die Politik wurde – wie in anderen Parteien – an (windige) Berater und Werbeunternehmen ausgelagert, die das als Private angeblich besser können, aber Schwachsinn produzieren, groß kassieren, und sich an Bestbietende verkaufen. Herr Kurz konnte dadurch trotz seiner Steuerrechenkunststücken und Manipulationen von seiner Nullleistung ablenken. Und überhaupt haben gerade Strache und Co seit Jahr und Tag Fakenews und Hetze produziert.

Diesmal brauchen wir als Antwort auf Schwarz-Blau nicht einen Gusi, sondern eine breite ökolinke Alternative. Wir brauchen mehr, nicht weniger Solidarität und Umweltschutz, und zwar in Österreich und darüberhinaus. Darüber brauchen wir jenseits der Sozialdemokratie nicht nur Bewegungen, sondern eigene Strukturen und Medien. Wir haben im Herbst vor 2 Jahren und bei der Bundespräsidentenwahl gesehen, dass Österreich sehr wohl ein sehr großes und auch mehrheitsfähiges Potential an Solidarität und Humanität existiert. Generationen haben einen Sozialstaat aufgebaut. So werden wir nicht nur die Orbanisierung Österreich – sogar der tschechische Liberale Schwarzenberg warnte heute davor – hintanhalten, sondern im Kampf dagegen echte Alternativen zum Schutz der 95 % vor dem Absaugen durch die 5% und zum Schutz von Klima und Umwelt entwickeln. – So wie derzeit in den USA – wo die Unvernunft Leute mobilisiert, die nach dem Spuk etwas Neues schaffen werden.

 

Kurier: „DIE ÖVP WILL MIT SPEED SCHWARZ-BLAU ABSCHLIESSEN“

https://kurier.at/politik/inland/wahl/fpoe-auf-dem-sprung-in-die-regierung/292.038.479?utm_source=KURIER.at%20Daily&utm_campaign=836f006419-
Presse:

SCHWARZENBERG BEFÜRCHTET „UMBAU“ ÖSTERREICHS À LA ORBÁN

newsletter_kurier_at_daily&utm_medium=email&utm_term=main_0

http://diepresse.com/home/innenpolitik/5302555/Schwarzenberg-befuerchtet-Umbau-Oesterreichs-a-la-Orban?from=rss

ONLINE: Aus aktuellem Anlass mein Buch „TAGWACHE – Erfahrungen eines Präsenzdieners beim österreichischen Bundesheer“ –

ONLINE: Aus aktuellem Anlass mein Buch „TAGWACHE – Erfahrungen eines Präsenzdieners beim österreichischen Bundesheer“ – über meine Bundesheerzeit aus dem Jahr 1983 zur Gänze ONLINE – (leider) noch immer aktuell

Einige kleine Fehler sind in  Text, weil er nur automatisch fehlerkorrigiert ist.

https://www.yumpu.com/de/document/view/10558448/josef-baum-tagwache-vereinigung-demokratischer-soldaten-

„Umwelt“-Minister Rupprechter hat immer viel geredet, selten etwas gesagt, und für die Umwelt nichts getan.

Ok, besonders hat er sich dabei von Vorgängern nicht unterschieden. Und er hat immerhin verhaltensoriginell als Umweltminister die Senkung der Benzinpreise gefordert.  Gestern hat er einen Plan, gar einen Masterplan für den ländlichen Raum vorgestellt, den er praktischerweise wegen der Wahl  nicht mehr umsetzen muss, und  der offenbar nur für die Wahl des Sebastian was bringen soll. Seine „Mobile Arztpraxen“ sind ich übrigens sehr originell …..http://diepresse.com/home/innenpolitik/5257728/Anleitung-gegen-die-Landflucht

General Doskozil doziert in Purkersdorf über Pest, Brände, Terror und Migration

Heeresminister General(feldmarschall) Doskozil durfte ganz prominent als erster in der Broschüre zu 50 Jahre Stadterhebung in Purkersdorf schreiben und heute bei einer Feier sprechen: Allerdings: In seinem Beitrag findet sich dazu kein einziges Wort. Dagegen malte er „Pestepidemien“ „General Doskozil doziert in Purkersdorf über Pest, Brände, Terror und Migration“ weiterlesen

Respekt einem konservativen „Elder Statesman“- Dr. Schlintner zum 90er

Außerordentlichen Respekt  für einen konservativen „Elder Statesman“- Zum 90er  von Dr. Kurt Schlintner

Er baut nicht nur auf den persönlichen gemischten Erfahrungen der 30er Jahre und des Krieges auf – wer kann das sonst noch?- , und repräsentiert praktisch die gesamte Gemeindegeschichte seit  dem Zweiten Weltkrieg  – auch dafür fällt mir sonst niemand mehr ein.

Er hatte viele Funktionen vom Jugendherbergsverband angefangen, von denen hier nur Stadtrat und Vizebürgermeister aufgezählt seien. „Respekt einem konservativen „Elder Statesman“- Dr. Schlintner zum 90er“ weiterlesen

Melenchon als Signal! Mein kleines Erlebnis mit ihm

Unsere Medien sind derzeit hinauf und hinunter auf Le Pen konzentriert; nur nebenbei kommt vor, dass der Linkskandidat Melenchon fast ebenso viele Stimmen bekommen hat, und dass das die eigentliche Überraschung in den letzten Wochen war, und dass durch seinen Wahlerfolg trotz des tragischen Niedergangs der SP-Regierung die Leute in einem großen Land auch nach links gegangen sind, was für ganz Europa ein wichtiges Signal ist „Melenchon als Signal! Mein kleines Erlebnis mit ihm“ weiterlesen

Grüne Jugend -(Grüne) Marken, Marketing und Markenrechtsklagen

Ein Kernargument beim Ausschluss der Jungen Grünen war, dass „Grün“ eine Marke sei, und dass bei Wahlen nur eine Gruppierung diese Marke verwenden könne. Dies ist in mehrfacher  Hinsicht hinterfragbar und lässt tief blicken:

  1. Für diese Ansicht gibt es sicher Argumente, aber auch ganz reale Gegenargumente: so versteht es die ÖVP trefflich bei gewissen Wahlen immer wieder zwei Listen aus dem Umfeld dieser Partei antreten zu lassen. Die können mit zwei (ähnlichen)Marken mehr Potential abschöpfen und erreichten in nicht wenigen Fällen so zusammen sogar Mehrheiten, die eine Liste nicht erreicht hätte. Muss nicht sein, aber ist möglich
  2. Dass eine „Firma“ nur eine Marke haben kann oder sogar nur haben dürfte, ist auch was, was nicht dem (Wirtschafts-) Leben entspricht: es gibt Unternehmen, die haben viele Marken, und schöpfen so mehr Umsatz ab. Fast unendlich viele Beispiele…
  3. Das Ganze „MARKEN“-Denken zeigt, dass Politik sehr von MARKETing geprägt ist. Soll sein, muss sein, sollte aber nicht ausschlaggebend sein. Sozialökologische Alternativen sind mehr als ein Produkt. Und Werbung und Marketing ist bekanntlich dort am ausgeprägtesten, wo sich die Produkte eben fast nicht unterscheiden („wäscht weisser“), eben bei Mainstream-Parteien, die das am notwendigsten haben. Sind die Grünen im Mainstream angekommen?
  4. Es ist politische Realität auch in Österreich geworden, dass in den Zentralen der Mainstream-Parteien Werbe- und Beratungsagenturen beauftragt werden (an sich auch ok), aber dann de facto das Kommando übernehmen. Und für diese ist dann dieses Markendenken zentral. Leider unterscheiden sich da offenbar die Grünen nicht mehr viel.

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In der Nacht zum 12.3.1938 wurde mein Opa- u. Ur-Opa von der SA abtransportiert

Die heurige  Nacht von 11.3. auf 12.3. ist  heuer auch meine ganz PERSÖNLICHE „GEDENKNACHT“: Da wurde 1938 MEIN GROSS- UND URGROSSVATER VON DER SA ABTRANSPORTIERT. ER HATTE 5 MINUTEN ZEIT UM SICH AUCH VON DEN 3 KLEINEN KINDERN ZU VERABSCHIEDEN: – Der 11. März 1938 – war einer der schwärzesten Tage unserer Geschichte. „In der Nacht zum 12.3.1938 wurde mein Opa- u. Ur-Opa von der SA abtransportiert“ weiterlesen